Apple iMac 27 Zoll (Ende 2012)

Ach, was habe ich mich im Oktober 2012 gefreut als Apple auf seinem Event den neuen iMac vorgestellt hatte! Am Rand 5mm dünn und 40 % weniger Volumen als mein alter iMac (Ende 2009) und auf Wunsch mit “Fusion Drive” (128 Gigbayte Flash-Speicher werden mit einer 1- oder 3-Terabyte-Festplatte kombiniert).

Ich hatte im November 2012 den Arbeitsspeicher meines alten iMacs auf 16 GB aufgerüstet und eine ganze Weile im Netz recherchiert und überlegt den iMac mit einer SSD aufzurüsten. Doch bei einer Aufrüstung mit einer SSD hätte ich bei meinem Modell entweder auf die interne Festplatte verzichten oder die SSD extern verwenden müssen. Diese Optionen fand ich ehrlich gesagt nicht ganz so prickelnd und daher kam mir das Produkt-Update des iMacs wie gelegen.

Apple iMac 27" (Ende 2012)

Ein iMac auf Bestellung

Im Oktober wurde der iMac, wie bereits erwähnt, vorgestellt und im Dezember konnte der All-in-One-Computer vorbestellt werden. Meine Bestellung habe ich am 8. Dezember 2012 in einem Apple Brandstore aufgegeben.

Konfiguration iMac

  • 27 Zoll
  • 3,4 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor (Turbo Boost bis zu 3,9 GHz)
  • 8 GB 1600 MHZ DDR3 SDRAM – 2x 4 GB
  • 3 TB Fusion Drive (128GB SSD + 3TB HDD)
  • NVIDIA GeForce GTX 675MX mit 1 GB GDDR5 Arbeitsspeicher
  • Apple Magic Mouse & Apple Wireless Keyboard

Lieferschwierigkeiten

Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Produktion der ersten neuen iMac-Modelle – die vollständige Laminierung, das Display ist nun direkt mit der Glasscheibe verbunden, war anscheinend fehlerhaft – und die niedrige Produktionszahl bei einer sehr hohen Nachfrage, mussten Apple-Kunden teilweise Wochen bzw. Monate auf ihr Gerät warten.

Meinen iMac konnte ich am 21. März 2013 also nach unglaublichen 3 Monaten und 13 Tagen abholen! Verrückt.

Extras

Auf die von Apple angebotene Speicheraufrüstung, 32 GB für 600,- € (!), habe ich verzichtet und diese selbst vorgenommen. Einfacher und günstiger geht es gar nicht mehr. Über eBay habe ich 4x 8GB (KTA-MB1600) von Kingston für ca. 240,- € gekauft und Apple erklärt im Support-Artikel HT5540 wie der Arbeitsspeicher aufgerüstet werden kann. In meinem iMac waren ab Werk 2x 4GB PC3-12800S von Elpida verbaut.

Apple verzichtet wie bereits beim Macbook Air und Macbook Pro mit Retina Display auf ein optisches Laufwerk. Da ich noch unzählige Audio-CDs über iTunes digitalisieren möchte, diverse Software auf DVD vorliegt und ich meine Full-HD Videos auf Blu-ray brennen möchte, kann ich zur Zeit darauf noch nicht verzichten und habe mir deshalb über Amazon den externen Blu-ray Brenner Samsung SE-506AB/TSBD für knapp 90,- € zusätzlich gekauft.

iMac Ende 2009 vs. iMac Ende 2012

Optisch ist der neue iMac wie immer wirklich gelungen, aber im Vergleich zum iMac Ende 2009 werden die 40 % weniger Volumen erst richtig deutlich.

Zum Vorteil der SSD: mein alter iMac (Ende 2009, 27″, 2,8 GHz Intel Core 2 i7 Quad-Core Prozessor, 16GB RAM) brauchte nach einem Kaltstart 45 – 60 Sekunden bis das System bereit war, der neue iMac ist in 20 Sekunden einsatzbereit und häufig genutzte Programme, starten durch die clevere Fusion Drive-Technologie innerhalb von 2-5 Sekunden.

Boot Camp

Seit dem OS X Mountain Lion Update v10.8.3 werden Macs mit einer eingebauten 3-TB-Festplatte und die Installation von Windows 8 unterstützt. Die Einrichtung von Windows auf einer weiteren Partition ist sogar noch einmal einfacher geworden und erledigt sich jetzt fast von selbst.

System-DVD?!

Seit OS X Lion befindet sich das Betriebssystem in Form einer DVD nicht mehr im Lieferumfang. Ab sofort muss die von Apple vorinstallierte Recovery-Partition mit dem „Lion Wiederherstellungsvolume-Assistent“ auf ein externes Laufwerk gesichert werden. Eine kurze Anleitung sowie den Link zum Programm findet sich auf der Apple Support-Seite. Ich habe meine Recovery-Partition auf einen USB-Stick mit 2GB gesichert.

Mein Fazit

Mir gefällt der neue iMac wirklich sehr gut. Flacher, leichter, genialer. Den 27″-Bildschrim mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln möchte ich nicht mehr missen. Dank SSD und Fusion Drive startet der iMac in 20 Sekunden und Programme innerhalb weniger Sekunden. Boot Camp mit Windows 8 läuft tadellos. Alles prima.

Bis denn, denn
Denise


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Hallo, ich bin Denise!

In meinem Blog FRITSCHIS WELT schreibe ich über Themen aus meinem Leben in den Bereichen Leben, Spiele und Medien. Mehr über mich erfährst Du hier!

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Veröffentlicht: 8. Juni 2013

 

7 Kommentare

  1. David, eine Frage hätte ich da noch: macht Dein iMac mit der SSD-Festplatte statt des Brenners, ein wenig mehr Lärm (etwa beim Kopieren von Dateien)?

    • Nein, gar nicht. Das hängt ja auch von der Festplatte ab, die verbaut ist.

  2. Ich stand gerade vor der gleichen Frage: Lege ich 2.800 Euro auf den Tisch für einen Neuen, oder update ich meinen Late-2009-iMac. Ich habe mich ganz klar für die Aufrüstung entschieden, denn die hat mich nur 300 Euro gekostet und bietet eben nicht die Nachteile, die du oben aufgezählt hast.

    Statt 8 GB hat meiner nun 16 drin, statt des DVD-Laufwerks sitzt dort nun eine 256 GB große SSD, statt der alten 1 GB-Platte sitzt dort nun eine brandneue 2 GB-Platte. Damit das Ganze hält, habe ich unser hardwrk-Adapter-Kit genutzt. Das Ganze habe ich dann zum FusionDrive verbunden.

    Die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen iMac vor Umbau und iMac nach Umbau sind nicht vergleichbar. Ich habe aus dem gefühlt betagten Rechner mit elendig langer Ladezeit einen Killer-iMac gemacht, der über jeden Zweifel erhaben ist. Der Rechner brauchte beim Booten bisher extrem lange (Zeit genug für einen Kaffee), nun ist er in wenigen Sekunden startklar. Ja selbst meine extrem große Aperture-Bibliothek ist direkt startklar. Das ist sogar noch flüssiger, als auf dem SSD-MacBook Pro.

    So aufgerüstet ist der Mac noch gut für die nächsten drei, vier Jahre. Und ich habe eine Menge Geld gespart – auch wenn ich den neuen iMac sehr hübsch finde.
    Mein Tipp: Lass deinen alten iMac auch so aufrüsten und verkaufe den für teures Geld. Er ist es noch wert!

    • Hi David! :-)

      Ich gebe Dir bei Deiner Entscheidung recht, Du hast auf jeden Fall eine Menge Geld gespart und Dein iMac bleibt mit dieser Aufrüstung garantiert noch die nächsten Jahre fit.

      Ich muss zugeben, ich hatte mich von Anfang an, in dieses neue flache Design verliebt! Das streite ich auch nicht ab. ;-) Zusätzlich kam es mir aber auch noch auf das reduzierte Gewicht, die reduzierte Hitzeentwicklung, die Optimierung der Energieeffizienz und die All-in-One-Lösung mit SSD und Fusion Drive an, ohne den iMac zu öffnen und Hardware zu ersetzen. Zudem wollte ich neben meiner externen 3TB-Festplatte (angebracht mit dem Twelve South Backpack), nicht noch zusätzliche Hardware an oder um meinen iMac haben.

      Meinen alten iMac, habe ich bereits für gutes Geld verkauft!!

      • Kann ich alles nachvollziehen. Doch ich habe keine zusätzliche Hardware – ganz im Gegenteil. Statt dem DVD-Laufwerk habe ich nun zwei Festplatten im Gehäuse des iMac eingebaut: Eine 2 TB Festplatte plus die große SSD. Das ist dein Missverständnis aus dem Artikel am Anfang. Und wie beschrieben, betreibe ich beide Festplatten im FusionDrive. Und dank der 256 GB-SSD rennt das schneller als die 128er auf dem MacBook Pro, bei dem ich ebenfalls zwei Festplatten statt Festplatte und DVD verbaut habe.
        http://hardwrk.com/macbook-ssd-hdd-adapter-kit.html

        • Okay, dann habe ich das mit der zusätzlichen Hardware tatsächlich falsch verstanden. Verzichtest Du denn ganz auf Dein DVD-Laufwerk oder nutzt Du es weiter als externes Laufwerk??

          Ich finde Deine Lösung prima, aber ich konnte dem neuen iMac einfach nicht widerstehen. ;-)

          • Das Laufwerk ist ein ein Gehäuse gewandert (ist beim Kit dabei, http://goo.gl/8TzUl) und steht nun formschön auf dem iMac-Fuß. Aber ich brauche das Laufwerk nicht wirklich. Doch bevor ich es im Regal verfaulen lasse, steht es halt nun drunter.